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Ratgeber2. Mai 2026

Lohnt sich ein Airbnb in Hamburg? Eine ehrliche Rechnung

Lohnt sich ein Airbnb in Hamburg? Eine ehrliche Rechnung

Das Beispiel: 2 Zimmer, 55 m², gute Lage

Nehmen wir eine typische 2-Zimmer-Wohnung in Eimsbüttel: 55 m², gepflegt, gut angebunden. Langzeitvermietung brächte etwa 1.100 € kalt im Monat.

Die Kurzzeitvermietungs-Rechnung

Bei einem realistischen Durchschnittspreis von 110 € pro Nacht und einer Auslastung von 70 % ergibt das:

  • Umsatz: ca. 2.300 € pro Monat
  • Plattformgebühren (ca. 15 %): −345 €
  • Reinigung & Wäsche (anteilig von Gästen getragen): −150 €
  • Nebenkosten, Strom, Internet: −250 €
  • Verschleiß & Rücklagen: −100 €

Ergebnis: rund 1.450 € netto — etwa 30 % mehr als bei der Langzeitvermietung, bei voller Flexibilität für Eigennutzung.

Was die Rechnung kippen kann

Ehrlichkeit gehört dazu: Schlechte Fotos, träge Kommunikation und statische Preise drücken die Auslastung schnell unter 50 % — dann lohnt sich der Aufwand nicht. Auch die rechtliche Seite (Stichwort Wohnraumschutzgesetz) muss vor dem Start geklärt sein.

Fazit

Ein Airbnb in Hamburg lohnt sich — wenn es professionell betrieben wird. Der Unterschied zwischen einer mittelmäßigen und einer optimierten Vermietung liegt oft bei mehreren hundert Euro pro Monat. Genau diese Lücke schließen wir: Im kostenlosen Erstgespräch rechnen wir Ihr Objekt individuell durch.